Dramaturgie

Worte erschaffen Welten …

Texte lebendig werden lassen!

Der Begriff des Dramaturgen/ der Dramaturgin stammt aus dem Altgriechischen und bedeutet so viel wie „DramenverfasserIn“, „SchauspieldichterIn“. Heute versteht man unter dieser Berufsbezeichnung zumeist jemanden, der/die beim Theater als „Literaturprofi“ zwischen Text und RegisseurInnen vermittelt. Oftmals gehören auch Pressearbeit und Publikumsgespräche zu den Aufgaben der Dramaturgie.

In all diesen Bereichen der Berufsbeschreibung fühle ich mich zu Hause. Als Autorin habe ich bereits mehrere Theaterstücke verfasst. Aber auch das Vermitteln zwischen Text und Regie sowie zwischen Text und SchauspielerInnen macht mir große Freude – meine Gedanken und Bilder zu einem Text mit anderen zu teilen und letztendlich miterleben zu dürfen, wie der Text auf der Bühne lebendig wird, begeistert mich jedes Mal aufs Neue.

Mein erstes Theaterstück „Schuhe sind die besseren Freunde“ wurde 2008 in der Kulturszene Kottingbrunn sowie im Theater am Steg in Baden uraufgeführt. Zwei meiner späteren Stücke werden vom Kaiser Verlag vertreten.

Zudem haben mein Mann Franz Schiefer und ich bereits zahlreiche Theaterproduktionen gemeinsam umgesetzt – er als Regisseur, ich als Dramaturgin. Viele dieser Projekte werden mit AmaKult, der Theatergruppe der Kulturszene Kottingbrunn, in Szene gesetzt.

Auch mit dem SOG Theater Wiener Neustadt arbeite ich immer wieder zusammen – als Autorin, Dramaturgin und auch als Darstellerin.

Last but not least bin ich von Herzen gerne Ensemblemitglied der Wiener Theatergruppe Nesterval.

PS

Falls Sie sich wundern, warum ich oben auf dem Foto auf einem Schrank sitze – das kann ich Ihnen erklären: Meine Mutter hat diesen altenglischen Bücherschrank als junges Mädchen von ihren Eltern geschenkt bekommen. Als ich klein war, stand er in unserem Wohnzimmer. Mein Vater hat mich manchmal im Spiel geschnappt und oben auf den Schrank gesetzt – verzücktes Kreischen war meine Antwort. Damals erschien mir der Schrank riesig und wenn ich darauf saß, war der Boden ewig weit weg – das Zimmer sah von dort oben ganz anders aus. Wenn ich mich mit fremden oder auch mit eigenen Texten beschäftige, eröffnet sich mir manchmal genauso ein veränderter Blick auf scheinbar Vertrautes…